Brandshof bleibt!
neuigkeiten

neue Verbindung in die Stadt: Kaimauer und Fahrradweg



Hamburg tut was für seine Bevölkerung! Und das soll auch der bislang ungeliebte Hamburger Osten zu spüren bekommen. Eine erste Maßnahme ist der Fahrradweg, über den man jetzt vom Entenwerder Park bin in die HafenCity radeln kann. Hat ein paar Jahre gedauert, aber mittlerweile ist er fertig geworden. [mehr]


Das ewige Thema: Gentrifizierung

Ein innerstädtisches oder zumindest innenstadtnahes Stadtviertel ist in einem abgerockten Zustand. Die Mieten sind billig. Künstler und Kreative ziehen dorthin, weil sie sich nix anderes leisten können. Im Rahmen des kreativen Prozesses entsteht eine Subkultur, die nach einer Weile nach außen wirkt. Studenten mit wenig Geld und einem Faible für das Unübliche - zumindest während der Adoleszenz - ziehen in das Viertel. Es tobt das Leben in Form von Partys, Clubs und Kneipen... Eine Szene entsteht. Die Medien greifen diese Entwicklungen auf und fördern sie mit einem Stapel von Artikeln über sogenannte "Geheimtipps".

Künstler und Kreative etablieren sich. Aus Studenten werden Akademiker und Eltern. Die Mieten steigen, die Substanz der Häuser wird sukzessive verbessert. Durch das spannende Milieu fühlen sich auch andere angezogen und ziehen nach. Die Mieten steigen weiter, Künstler, Kreative und Studenten können sich die Wohnungen nicht mehr leisten und müssen woanders hinziehen. Die Gentrifizierung ist beendet. [mehr]


An alle Initiativen: Solidarität mit dem Brandshof!

Wer sind wir?
Wir sind eine heterogene Gruppe aus Arbeitern, Künstlern und Studenten mit einem gemeinsamen Wunsch, nämlich den Brandshofer Deich als unser Zuhause zu erhalten. Ganz gleich, wie verschieden wir voneinander sein mögen, die Liebe zu dem Haus, der Straße und dem Viertel verbindet uns seit etlichen Jahren. Wir sind vielleicht nicht so viele wie in den Essohäusern oder in der Bernhard-Nocht-Straße, aber wir sind da und wir wollen auch hier bleiben! Einige von uns sind bereit, sehr aktiv zu werden, andere sind weniger mutig und wollen lieber im Hintergrund bleiben. Doch aufgeben will keiner von uns!

Um was geht es?
Der Brandshofer Deich ist den meisten nur als weitere Immobilie von Klausmartin Kretschmer bekannt. Mit ihm haben wir fünf Jahre intensive Bekanntschaft gemacht, was neben seinem Hauptkriegsschauplatz, der Roten Flora, nicht sonderlich in den medialen Fokus rückte. Jedoch passierten hier einige unschöne Dinge seinerseits ist und unsere Erleichterung war groß, als wir ihn durch seine Insolvenz loswurden.

Allerdings erweist sich der neue Eigentümer als keinen Deut besser als seinerzeit Kretschmer. Im Gegensatz zu Kretschmer weiß er zudem noch, was er will und wie er es erreichen kann. Kretschmers Verwirrtheit und Planlosigkeit war für uns ein Vorteil bei der juristischen wie auch organisatorischen Auseinandersetzung. Der neue Eigentümer Andreas Rehberg wie auch die Hausverwaltung, die Gerstel KG, sind allerdings Profis und kennen die Spielregeln sehr gut. [mehr]


Garage abgerissen: Denkmalschutz mal anders!



Am 3. Juli erschütterte ein Erdbeben am frühen Morgen das Areal um dem Hamburger Großmarkt mit einer Stärke von 6,2 auf der nach oben hin offenen Richter-Skala. Zentrum des Bebens war das Haus am Brandshofer Deich 64/66. Alarmiert sahen die Bewohner aus den Fenstern und mussten feststellen, dass es sich lediglich um den Abbruch der an der Seite des Gebäude liegenden Garage handelte.

Was war passiert? Die Hausverwaltung hatte von einem Abbruchunternehmen den Abriss der sanierungsbedürftigen Garage bestellt, die schon seit nun mehr über zehn Jahren nicht mehr öffentlich zugänglich war. Ohne den Hausbewohnern eine Mitteilung zu machen, rückte der Bagger um halb sieben Uhr am Morgen an und machte die Garage binnen weniger Stunden dem Erdboden gleich. [mehr]


Entmietung: Drei Mietern gekündigt

Es geht voran am Brandshof, allerdings nicht so, wie es zu wünschen wäre. Die Gerstel KG beginnt damit, unter den Mietern aufzuräumen. Begonnen wird im Dachgeschoß und hat wohl vor, sich bis ins Erdgeschoss vorzuarbeiten. Warum im Dachgeschoss begonnen wird, liegt auf der Hand: Hier gibt es die niedrigsten Mieten und in einigen Wohnung kann man die Sterne sehen, da das Dach mittlerweile ein wenig porös geworden ist. Einfacher - und selbstverständlich auch billiger - ist statt einer Erneuerung des Dachs, die Mieter einfach rauszuwerfen, wenn keiner da wohnt, motzt auch keiner. [mehr]


[1] 2 3 4 5 ... >>

Neues vom Netzwerk