
Doch halt! Da ist ein Geräusch, das vorher noch nicht da war. Blubb. Blubb. Blubb. Sehr regelmäßig, fast wie ein Metronom. Naja, kommt bestimmt von Draußen, aber ignorieren wir das mal. Das Buch ist wichtiger. Doch das Geräusch weigert sich beharrlich zu verstummen. Nach einer Weile fängt es an zu nerven. Also aus der Kuscheldecke rausgeschält, aufgestanden und die Ohren gespitzt. [mehr]
Kommenden Samstag veranstalten wir eine Soli-Party für die Jugendlichen der Wohnungen im Brandshofer Deich, die man im Fachjargon „minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge“ nennt.
Wenn sie in Deutschland ankommen und in einer der Erstunterkünfte untergebracht werden haben sie 40€ Taschengeld im Monat, Essen bekommen sie über Marken. In der weiteren Unterbringung dann Grundsicherung von der alles bezahlt werden muss. Neben dem knappen Geld und dem Verlust der Familie, gehören Ausgrenzung, Residenzpflicht und oft auch eine Traumatisierung zum Alltag.
Für uns sind es Nachbarn, junge Menschen, die ohne familiären Rückhalt in einem fremden Land sind und in der Zeit der Sommerferien, nicht das tun können, was Gleichaltrige machen. Urlaub, Unternehmungen und Hobbys sind nicht im Budget vorgesehen, Angebote gibt es keine.
Wir sind der Meinung, dass sie genauso Recht auf eine unbeschwerte Zeit im Sommer haben, wie andere auch und wollen daher ein wenig helfen!
Wo: Ahoi, Hafenstraße 122, Ecke Balduintreppe


Nachdem wir ja visuell über die Zustände im Treppenhaus berichteten (wir erinnern uns HIER), sind nun Monate später erste Verbesserungen zu sehen:
Die Wände zur Wasserseite sind nun verputzt!
Es scheint nun auch dem Besitzer aufgefallen zu sein, dass der Zustand der Räumlichkeiten etwas zu wünschen übrig lässt ... offenbar hat er sich unser Klagen nach gründlichem Überlegen (was Monate in Anspruch genommen hat) zu Herzen genommen und wollte uns eine kleine Freude zum Sommerbeginn bescheren! [mehr]
Ab diesem Jahr darf die Rote Flora verkauft werden. Doch, wer wird der Käufer sein, zu welchem Preis und unter welchen Konditionen? Naja, zumindest konnte Herr K. keine Politik mit dem Flora-Verkauf machen. Es bleibt auf jeden Fall spannend! [mehr]

"Das Städtische definiert sich als der Ort, wo die Menschen sich gegenseitig auf die Füße treten, sich vor und inmitten einer Anhäufung von Objekten befinden, wo sie sich kreuzen und wieder kreuzen, bis sie den Faden der eigenen Tätigkeit verloren haben, Situationen derart miteinander verwirren, dass unvorhergesehene Situationen entstehen."
(Henri Lefebvre)
Das Hamburger Netzwerk "Recht auf Stadt" lädt ein zur kollektiven Verwirrung, Begegnung, und Zerstreuung. Über verschiedene Orte der Stadt verteilt, findet






